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Abschliessender Bericht Nordamerika

Written in USA
06/01/2003 by jazz

Zu Beginn gleich die nackten Tatsachen, harte Fakten, Listen, Zahlen, Rekorde und Durchschnitte.


Start: New York NY, 15.04.03

Ende: Lukeville AZ, 02.06.03

Anzahl Kilometer: 13'314 (gemaess Messung GPS, Einkaufsfahrten am Abend etc. nicht inkl.)

Erfahrene Staaten: New York, New Jersey, Maryland, Washington D.C., Virginia, Tennessee, Arkansas, Louisiana, Mississippi, Texas, New Mexico, Arizona, Nevada, California, Oregon, Washington, British Columbia (CAN), Alberta (CAN), Montana, Wyoming, Idaho, Utah

Dabei folgende Wendepunkte der Reise erreicht:

Westlichster Punkt: Highway 101 zwischen Garberville CA und Grants Pass OR. Koordinaten: N 42.27.670, W123.19.209

Noerdlichster Punkt: Highway 3 zwischen Cranbrook BC und Cardston AB. Koordinaten: N 49.47.424, W113.04.801

Anzahl Tage unterwegs: 49

- davon gefahren: 39

- davon nicht auf dem Toeff gesessen: 1 (Vancouver, BC )

Durchschnittliche Etappenlaenge: 341.4 Km

Laengste Etappe: Von Alamogordo NM nach Alpine AZ, 537 Km

Kuerzeste Etappe: Von Carston City NV nach Lake Tahoe CA, 56 Km (Schneesturm)

Hoechste Durchschnittsgeschwindigkeit: Grants Pass OR nach Longview WA, 98.8 Km/h

Hoechster Punkt: 2'640 M.ue.M, Carlsbad NM nach Alamogordo NM

Tiefster Punkt: Death Valley, -78.8 M.ue.M

Meisten Hoehenmeter:

Anzahl Mahlzeiten gekocht (Mittag o. Abendessen): 64

Anzahl Naechte im Zelt: 11

Anzahl sportlicher Ausgleich (Jogging, Wandern, ...): 11


Fazit dieses Zahlenhaufens:

Alles in allem waren wir schneller als gedacht durch Nordamerika, das obwohl wir weniger Kilometer pro Etappe gefahren sind, als wir das geplant haben (geplant 400 Km pro Etappe). Gruende dafuer waren: a) Wetterbedingungen haben uns zu einer Routenaenderung gezwungen, einige Nationalparks waren noch nicht geoeffnet. Dadurch Abkuerzung der Strecke. b) Das Verhaeltnis zwischen Anzahl Reise-und Ruhetagen (2:1) haben wir nicht eingehalten, was ganz unterschiedliche Gruende hat.
Ebenfalls wetterbedingt (Kaelte)haben wir das Budget leicht ueberschritten, da wir oefters in Motels uebernachtet haben.



Nun zu den Gefuehlen und persoenlich erlebten Eindruecken.
Landschaftlich hat Nordamerika wirklich viel zu bieten. Konnten wir in Californien an einem Morgen den Schnee vom Sattel wischen und Abends am Meer unser Zelt aufschlagen, so konnten wir in Texas tagelang mit 100kmh durch ein und die selbe Landschaft fahren.
Die Nationalparks sind genial. Sie sind gut gepflegt und informieren recht gut ueber Geschichte, Geograghie und Geologie. Ubrigens lohnt sich die Anschaffung des Nationalparkpasses (via Internet fuer ca 50 CHF)- wir kamen in alle Parks ohne Gebuehren und haben so die Passkosten schon nach 2-3 Nationalparks herausgeholt.
Die Grosstaedte in Nordamerika? Wir denken, man muss Grossstaedte moegen, dann mag man auch die in Noramerika.
Schwieriger wird es, die Menschen hier und ihre Mentalitaet zu beschreiben. Waere es auch anmassend, nach unseren persoenlichen Erfahrungen und Begegnungen zu verallgemeinern... . Nur so viel: hier gibt es folgende Duracelwerbung (die, wo bei uns die fitten Hasen um die Wette trommeln): Es werden alte und kranke Menschen im Spital gezeigt, Herschrittmacher, Herzlungenmaschinen und Operationssaele.. ja, man stelle sich vor, man wuerde hier auf die falsche Batterie setzten...
So haben wir die Amerikaner erlebt- irgendwie scheinen sie die Grenzen von diesem Land der unbegrenzten Moeglichkeiten von damals bis heute nicht gefunden zu haben- leider auch im Negativen nicht (extreme Werbungen mit Panikmache, extreme ja grenzenlose Strafen ... Geldbussen die niemand bezahlen kann... Todesstrafe...)
Natuerlich haben wir auch ganz gute Begegnungen mit Menschen gehabt. Etwas, das wir sogar versuchen werden in die CH mitzunehmen, ist diese offene Art auf Menschen zuzugehen. Klar sind das oberflaechliche Begegnuungen. Aber es muss ja nicht immer alles Tiefgang haben und kann trotzdem Spass machen.
Die Canadier? Da kommt mir ein Witz in den Sinn, von einer Canadierin, die uns ihr Volk erklaeren wollte: in Deinem Swimmingpool befinden sich ueber 20 Canadier. Wie um Himmels Willen bringst Du die da raus?- Ganz einfach. Du sagst es ihnen .


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Written on the 48th day of trip I - America/Africa
13'155 Km on the road


Route in USA


 
 
 
 
 

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